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Die FIA World Rally Championship ist eine der härtesten Herausforderungen in der Welt des internationalen Motorsports. Bei 13 Veranstaltungen in ebenso vielen Ländern und auf vier Kontinenten kämpfen die Fahrer und Teams um Punkte und Siege. Auf dem Weg zum Saisonfinale gehen Mensch und Material ans Limit.
Keine Rallye ist wie die andere, denn die Autos gehen auf Eis und Schnee, Asphalt oder auf losem Untergrund an den Start. Die Events unterscheiden sich auch in ihrer Länge. Sie können zwei, drei oder vier Tage dauern, an denen zwischen 15 und 25 Sonderprüfungen absolviert werden. Diese Prüfungen finden auf geschlossenen Straßen und Wegen statt, auf denen die Fahrer im Kampf gegen die Uhr auf Zeitenjagd gehen.
Obwohl der Pilot und sein Beifahrer den jeweiligen Kurs im Verlauf der so genannten "Recce" (Reconnaissance) in Serienautos erkunden dürfen, müssen sich die Rallye-Asse jederzeit auf Überraschungen einstellen. Der Co-Pilot teilt dem Fahrer auf Basis seines auf der "Recce" erstellten Aufschriebs den Verlauf der Wertungsprüfung mit und ist damit ein wichtiger Faktor im Kampf um die entscheidenden Sekundenbruchteile. Die einzelnen Etappen sind über Straßenabschnitte miteinander verbunden, auf denen die Crew sich an die jeweiligen Verkehrsgesetze des Gastgeberlandes halten muss.
Die World Rally Championship wird in ihrem aktuellen Format seit 1973 ausgetragen. Der Titel des Fahrer-Weltmeisters ist hingegen erst seit 1979 zu gewinnen. Der Schwede Björn Waldegard war der erste Champion. Rekordsieger ist jedoch der amtierende Weltmeister Sébastian Loeb, der sich in den vergangenen neun Saisons durchsetzen konnte.
Mehr zur FIA World Rally Championship: www.wrc.com