Dakar

24. Juli 2012

Peterhansel gewinnt die Baja Spanien.

Einstand nach Maß in die neue Saison für Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel, der sich beim Gewinn der Baja Spanien in Top-Form präsentiert hat. Teamkollege Khalifa Al Mutaiwei holte Platz zwei.

Knapp über 500 Prüfungskilometer sind für den Dakar-Experten Stéphane Peterhansel normalerweise ein Tagesprogramm statt eine komplette Rallye. Doch obwohl die Baja Spanien eher einem Sprint als einem Marathon glich, war Stéphanes Freude über den Gesamtsieg beim vierten Lauf des FIA Weltcups für Cross-Country-Rallyes dennoch groß. Immerhin war es für ihn der erste Start im MINI ALL4 Racing seit seinem Gesamtsieg bei der Rallye Dakar im Januar dieses Jahres. Ein gelungenes Comeback also zum Auftakt der Vorbereitung für die Dakar 2013, die vom 5. bis 20. Januar in Peru, Argentinien und Chile ausgetragen wird.

„Ich kann es kaum noch abwarten, wieder eine Rallye im MINI ALL4 Racing zu bestreiten“, hatte Stéphane vor der Baja Spanien gesagt. Dass er in bester Fahrlaune antrat, war ihm in Spanien von Beginn an anzumerken. Bei zwei von vier Prüfungen ließ er die gesamte Konkurrenz hinter sich und legte schon auf dem ersten gezeiteten Teilstück mit der Bestzeit den Grundstein für seinen Gesamtsieg. Insgesamt war Stéphanes Leistung so überzeugend, dass seinem Team-Manager scheinbar die Worte fehlten. „Zu Stéphane lässt sich nicht viel sagen“, so Sven Quandt vom X-raid Team. „Er ist wieder eine sehr gute Rallye gefahren.“

Al Mutaiwei macht Doppelerfolg perfekt.

Khalifa Al Mutaiwei

Platz zwei sicherte sich Stéphanes Teamkollege Khalifa Al Mutaiwei, ebenfalls im MINI ALL4 Racing. Am Abschlusstag der Baja Spanien gelang ihm der Prüfungssieg, mit dem er den Sprung auf den zweiten Gesamtplatz perfekt machte und damit dem X-raid Team in Spanien einen Doppelerfolg bescherte. Zudem verkürzte Khalifa seinen Rückstand auf den Führenden im Weltcup, den in Spanien siebtplatzierten Franzosen Jean-Louis Schlesser, auf nur einen Punkt. Damit ist Khalifa nicht nur seinem Ziel, den Weltcup erneut zu gewinnen ein großes Stück näher gekommen, sondern hat zugleich auch den Vorsprung auf seinen Verfolger, Nasser Al-Attiyah aus Katar, ausgebaut.

„Ein sehr, sehr gutes Resultat für uns. Konstanz war uns in Spanien sehr wichtig und das war für uns die richtige Strategie“, sagte Quandt, der sich jetzt voll und ganz auf die andere Hälfte seines Teams konzentrieren kann, die in Südamerika im Einsatz ist. Dort ist unter anderem Nani Roma im MINI ALL4 Racing bei der Desafío Litoral am Start, die vom 23. bis 28. Juli als Teil der Dakar-Serie im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Brasilien ausgetragen wird. Binnen sechs Tagen geht es dann über eine Distanz von rund 1600 Kilometern von Iguazu nach Resistencia. Dabei durchqueren Nani und Co. eine vielfältige Landschaft in einem spektakulären Gebiet mit zahlreichen Flüssen, tropischen Urwäldern, tosenden Wasserfällen und roter Erde auf ihrem Weg in Richtung Ziel in Argentinien.

Updates zur Desafío Litoral finden Sie bei Twitter.com/MINImotorsport und Facebook.com/MINImotorsport.

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