WRC
24. Juni 2012Endspurt. Punkte. Reifenpoker.
Prüfungssiege und WM-Punkte für MINI down under: Bei der Rallye Neuseeland hat Dani Sordo einen starken Endspurt hingelegt. Ebenfalls top: Armindo Araujo, der WM-Zähler sammelte.
Ein Abziehbild des ersten Rallye-Tages? Nicht ganz: Zwar machten ergiebige Regenschauer über Nacht die Wertungsprüfungen der Rallye Neuseeland weich – wie am ersten Tag – doch diesmal hatte MINI Fahrer Dani Sordo das bessere Händchen in Sachen Reifenwahl. Anders als seine Konkurrenten hatte er noch taufrische Pneus der Marke „weich“ zur Verfügung. Und er benutzte sie klug. Mit starken Zeiten auf den sieben abschließenden WPs der Rallye Neuseeland sorgte er für Aufsehen und mit Rang sechs erneut für Punkte auf dem WM-Zähler-Konto von MINI.
„Ein schwieriges Wochenende für uns“, so Dani, der im MINI John Cooper Works WRC zweimal die Super Special Stage „Auckland Domain“ vor großer Zuschauerkulisse für sich entschied. „Am Freitag haben wir uns leider für die falschen Reifen entschieden. Ich habe gepusht, um noch mehr herauszuholen, vor allem in der Power Stage. Unser Fokus gilt jetzt der kommenden Rallye.“
Zählbares für Armindo.
Grund zur Freude hatte auch Armindo Araujo. Im MINI John Cooper Works WRC des WRC Team MINI Portugal hatte er sich am kniffligen ersten Tag einen Platz innerhalb der Punkteränge gesichert, den er bis ins Ziel verteidigte: Rang acht für Armindo. „Mit dem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden“, so Armindo. „Wir haben uns die Reifen gut eingeteilt und sind ein ordentliches Tempo gegangen, um Rang acht zu verteidigen.“
Der Mann fürs Knifflige: Paulo Nobre.
Es gibt Aufgaben, die sind alles andere als leicht. Paulo Nobre fand sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in einer solchen Rolle wieder. Paulo eröffnete am Rallye-Samstag und -Sonntag jeweils die Strecke. Nicht leicht, wenn das die Witterungsbedingungen die Wertungsprüfungen in eine rutschige Angelegenheit verwandeln. Paulo erfüllte seine Rolle bravourös und brachte seinen MINI John Cooper Works WRC unbeschadet ins Rally-Ziel – Rang 17.
„Ich muss zugeben, dass ich etwas nervös war“, so Paulo. „Es war unglaublich rutschig und deswegen war ich sehr vorsichtig. Man konnte sich nicht sicher sein, was einen hinter der nächsten Kurve erwartet. Das war ein schwieriger letzter Tag, aber ein absolut großartiges Event. Ich werde mich immer daran erinnern.“
Endstand Rallye Neuseeland nach Tag 3:
1. #1 S. Loeb, 4:04:51.2 Stunden
2. #2 M. Hirvonen, + 29.6 Sekunden
3. #4 P. Solberg, + 1:36.4 Minuten
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6. #37 D. Sordo,+ 3:03.1 Minuten
8. #12 A. Araujo, + 9:36.4 Minuten
17. #14 P. Nobre, + 31:53.5 Minuten